Wildschönau 2016


Mit knapp 38 Kindern, Jugendlichen und (jungen) Erwachsenen ging‘s in der Karwoche vom 19. bis 26. März nach Niederau in der Wildschönau (Österreich) auf Skifreizeit. Die Freizeit war dieses Mal sehr schnell und schon fast vollständig im Dezember 2015 ausgebucht.

Unsere sehr schön gelegene Unterkunft verfügte über eine sehr gut eingerichtete Selbstversorgerküche, einen gemütlich eingerichteten Speise-/Aufenthaltssaal, einen Spielraum mit Kicker und Tischtennisplatte und vierzehn Teilnehmerzimmer.

Im Mittelpunkt der Unternehmung stand natürlich das Ski- und Snowboardfahren. Dabei waren die Bedingungen noch sehr gut, obwohl die beiden uns zur Auswahl stehendenden Skigebiete Skijuwel und Wilder Kaiser nur bis auf 2.000 m hochgehen und wir im Tal bei ca. 700 m liegen: an vier Tagen hatten wir wunderschönen Sonnenschein, so dass ab Mittag der Schnee teilweise schon sehr weich war.

Wir hatten dieses Jahr sechs Anfänger im Skifahren oder Snowboarden dabei, doch lernten sie schnell durch wertvolle Tipps von den Profis und sparten sich das Geld für die Skischule. Bei all dem Lernen der neuen Technik hieß es auch, Lernen auf einander Rücksicht zu nehmen und aufeinander auf zu passen. Zudem gab es in diesem Jahr auch die Möglichkeit des Langlaufens und einer präparierten Rodelpiste (bei der man mehr als 700 Höhenmeter zurücklegte), das beides gerne angenommen wurde.

In diesem Jahr bot eine Mitarbeiterin die Möglichkeit für die Teilnehmer an, Egli-Figuren sich selbst zu bauen, die wir in den vergangenen Jahren auch immer für die Gestaltung der Morgen- oder Abendandachten genutzt haben. Dies nutzten besonders die Teilnehmerinnen, die nach einem Vormittag im Schnee gerne noch was anderes machten. Es kamen tolle Figuren dabei heraus.

Neben den körperlichen Aktivitäten stellten wir uns ebenso geistlichen Herausforderungen und gestalteten Morgen- und Abendandachten oder Bibelarbeiten. Im Mittelpunkt standen die sieben Worte Jesu am Kreuz, die jeden Tag bedacht wurden:
„Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“, „Wahrlich ich sage dir, heute wirst du mit mir im Paradies sein“, „Frau, siehe dein Sohn – siehe deine Mutter“, „Mein Gott, warum hast du mich verlassen?“, „Ich habe Durst“, „Es ist vollbracht“, „Vater, in deine Hände übergebe ich meinen Geist“.
Als Ideengeber und Literatur nutzten wir das Buch „Sieben Worte für das Leben: Ein Begleiter für die sieben Wochen der Passionszeit“ von Ulrich Wendel, das sehr interessante Fassetten für das eigene Leben aufzeigte.

Wir erlebten in dieser Woche eine sehr gute Gemeinschaft zwischen den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sowie intensive Gespräche über Gott und die Welt.


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